KaC-2026-01-29, 19 Uhr – KLANGBRÜCKEN ZWISCHEN KAUKASUS UND EUROPA
ZUM KONZERT:
Unter dem Motto „Klangbrücken zwischen Kaukasus und Europa“ erklingen verschiedene Musiktraditionen in solistischer wie auch kammermusikalischer Besetzung für Klavier und Violoncello. Das Programm führt künstlerisch durch unterschiedliche Kulturen und gibt Einblicke in die Traditionen der armenischen, russischen, polnischen, tschechischen und deutschen klassischen Musik bis hin zur Folklore. Dabei spannt sich ein zeitlicher Bogen von der Wiener Klassik mit Werken von J. Haydn bis hin zur Gegenwart mit eigenen Kompositionen der beiden Künstler*innen.
ÜBER DIE KÜNSTLER*INNEN:
Manuel Lipstein – Lebenslauf
Der Cellist und Komponist Manuel Lipstein (*2001) gab bereits Konzerte in der Elbphilharmonie, der Kölner Philharmonie, dem Muziekgebouw Amsterdam, dem Wigmore HallLondon und im Beijing Concert Hall. Seine Konzertreisen führen ihn quer durch Europa und in Länder wie Japan, China, Armenien und Malaysia. Als Solist konzertiert er etwa mit dem WDR-Symphonieorchester und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.Manuel ist Preisträger bei TONALi, beim Friedrich-Dotzauer-Wettbewerb,bei der Antonio Janigro Competition und bei zahlreichen weiteren Wettbewerben. Bereits zwei Alben hat er für Oehms Classics eingespielt; seine Kompositionen wurden bei Edition Walhall verlegt. Nach einem achtjährigen Jungstudium in Köln, zunächst bei Prof. Katharina Deserno, dann bei Prof. Maria Kliegel, studierte er ab 2019 bei Prof. Frans Helmerson an der Kronberg Academy. In Komposition unterrichtet ihn Prof. Gerhard Müller-Hornbach; seit 2025 studiert er Barockcello bei Prof. Kristin von der Goltz in Frankfurt.
Arevik Beglaryan:
Die deutsch-armenische Komponistin und Pianistin Arevik Beglaryan (*1998) studiert mit Unterstützung des Deutschlandstipendiums und des Kompositionsstipendiums der Mozart-Stiftung bei Prof. Oliver Kern, Prof. Orm Finnendahl und Prof. Ulrich Kreppein in Frankfurt.
Ihre Werke wurden in verschiedenen Festivals für zeitgenössische Musik aufgeführt, wie dem Festival „AchtBrücken“ in Köln (Deutschland), „Oude Muziek“ in Utrecht (Niederlande), International Music Festival INO in Seoul (Südkorea) und im Eastside Projects Birmingham (United Kingdom). Darüber hinaus komponierte sie Auftragswerke für verschiedene Ensembles, wie der Kammerphilarmonie Frankfurt, der Ensemble Modern Akademie, dem Broken Frames Syndicate und dem Trio Radial. Sie wurde mehrfach als Pianistin ausgezeichnet, u.a. beim Rotary-Wettbewerb in Essen, dem „ClaviCologne“ in Köln und dem Internationalen Münchener Klavierpodium.
Parallel dazu führten sie Konzertauftritte in die Alte Oper mit dem Philharmonischen Orchester Frankfurtund in den Aram-Khachaturian-Saal in Eriwan, wo sie 2014 als Pianistin mit dem Armenian Philharmonic Orchestra unter der Leitung des Chef-Dirigenten Eduard Topchjan debütierte.
Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit engagiert sie sich ehrenamtlich in musikpädagogischen Projekten an Frankfurter Schulen und organisiert Festivals für zeitgenössische Musik in Frankfurt, wie „Frankfurt Newcomers“ und „Handkäs mit Neuer Musik“.
Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.
DAS PROGRAMM:
2026-01-29-Programm Klangbrücken
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