World-Musik Japan/Amerika

Die Mitwirkenden beim Konzert am 26. Sept. 2015, 19 Uhr
Ledermuseum Offenbach:
Mayumi Nakano, Sabine Rupp & Karl-Heinz Krause (Gesang & Percussion), Tony Clark (Shakuhachi/Bambusflöte)
& Tomoko Ichinose (Klavier)

Japanische Folksongs:

Momoshiki Ya – In this ancient House
(Anonymous Japan. Gedicht, Arr.: Ruth Morris Gray)

Hitori – Here am I so all alone, dreaming of the cherry trees of home …
(Japan. Folksong, Arr.: Mary Donnelly/George L.O. Strid)

Sakura
(Japan. Folksong, Arr.: Linda Spevacek)

Kojo no Tsuki – Moon at the ruined Castel
(Orig.: Rentaro Taki, Arr.: Audrey Snyder)

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Lieder der „Native Americans“:

Dreamcatcher – Morning Song
(Trad. Song, Arr.: Lois Brownsey & Marti Lunn Latz)

Rain Dance
(Trad. Song, Arr.: Berta & Sonja Poorman)

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Worldmusic aus Japan und Amerika!

Das Ensemble „Sound of Spirit“ aus Frankfurt hat bereits seit seinen Anfängen, im Jahr 1998, Folksongs im Repertoire. Neben den Konzerten mit der Stammbesetzung, machen wir aber seit einiger Zeit auch einzelne Projekte zum Thema „Worldmusic“. Durch die Japanerin Mayumi Nakano kam die Idee japanische Lieder zu singen. Noten waren schnell gefunden und so entstand das Projekt Worldmusic aus Japan und Amerika.

Neben japanischen Liedern, macht das Programm dann einen Sprung rüber nach Amerika. Zuerst nach Nordamerika zu den „Native Americans“, den Indianern und ihren Liedern und Bräuchen, und dann zu den eingewanderten Europäern und der Musik, die sie aus ihrer Heimat mitbrachten. Lieder mit irisch-keltischen Klängen sind dabei und moderne Folksong, die aus einem Mix der verschiedenen Musikrichtungen entstanden ist.

Die Texte stammen u.a. von den Dichtern Emily Dickinson, Henry Wadsworth Longfellow und Paul Laurence Dunbar. Paul L. Dunbar war übrigens der erste farbige Poet, der NICHT die europäischen Dichter wie z.B. Goethe nachahmte, sondern seinen eigenen Weg ging (z.B. in „Sunset“ aus dem Jahr 1913). Es sind aber auch berührende Texte der Gegenwart dabei. Sie stammen u.a. von Jugendlichen, die Gedichte für festliche Anlässe ihrer Schule schrieben. Die besten wurden von namhaften Komponisten vertont und im ganzen Land aufgeführt.